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Gesucht: Neue Vorstandsfrauen*

 

Du wirst wütend, wenn Politiker*innen Gleichstellungsanliegen nur müde belächeln? Du hast mehr als genug von Ausreden wie: Quoten sind wirtschaftsfeindlich? Du möchtest am liebsten schreien, wenn Medien mit Schlagworten wie «Sexskandal» über sexualisierte Gewalt berichten? Dann bist du bei uns genau richtig: Mach mit und werde Vorstandsfrau*! Denn es ist Zeit. Mehr zu fordern. Aktiv zu werden. Ein Zusammenleben anzuvisieren, das von einengenden Geschlechterrollen befreit ist. Oder viele #hashtags müssen noch kommen? #aufschrei #ausnahmslos #metoo ... Wir wollen keine #neverendingstory! Wir träumen von einer diskriminierungsfreien Gesellschaft. Von einer Zukunft, in der Menschen unabhängig von Geschlecht, gender, race oder Klasse Platz und egalitäre Chancen in unserer Gesellschaft haben. Keine Ausgrenzung. Kein Hass. Es reicht!

 

Durch eine Mitarbeit im Vorstand erwirbst du fachliche, soziale und persönliche Kompetenzen. Bilde dich weiter, knüpf Kontakte und bring deine eigenen Ideen ein. Engagiere dich in unseren Arbeitsgruppen, organisiere Anlässe und schmiede Pläne mit uns. Du schreibst gerne? Wir publizieren dreimal jährlich unsere Vereinszeitschrift FemInfo, bei der du mitwirken kannst.

 

Eine gute Einführung in die Vorstandsarbeit ist das A und O. Wir werden dich bei einem gemütlichen und unverbindlichen Treffen in unsere Arbeit einführen, über die Möglichkeiten deines Engagements sprechen und deine Fragen beantworten. Melde dich einfach unter: info@femwiss.ch.

 

Vollversammlung 2018

 

Unsere diesjährige Vollversammlung steht schon bald wieder vor der Tür. Aus aktuellem politischem Anlass, der anstehenden Umsetzung der Istanbul-Konvention in der Schweiz, zeigen wir im zweiten und öffentlichen Teil den Dokumentarfilm MARTAS KOFFER von Günter Schwaiger. Der Regisseur beweist mit seiner Arbeit viel Feingefühl, welches nötig ist, um sich dem Thema häusliche Gewalt ohne voyeuristischen Blick zu nähern: «Man geht davon aus, dass Gewalt im Affekt oder unter Einfluss von Alkohol passiert. Wenn man aber in die Tiefe geht, findet man heraus, dass Gewalt auf Herrschaftsstrategien beruht.»

Wann: 2. Juni um 16:00 Uhr (für Mitglieder und alle, die es gleich werden wollen)

Für alle anderen (Nicht-Mitglieder): Der öffentliche Teil mit der Filmvorführung von MARTAS KOFFER und anschliessender offener Diskussion beginnt um 17:15 Uhr.

 

Wo: Kino der Reitschule in Bern
Eintritt: frei
Anmeldung: info@femwiss.ch

 

Weitere Informationen finden sich in unserer Agenda.

 

Und ewig putzt die Frau

 

Wie können wir Familien- und Erwerbsarbeit gerechter verteilen? Was brauchen moderne Eltern? Elternzeit oder Krippenplätze sind zwar wichtige Ziele. Aber sie allein verändern kaum etwas an der traditionellen Rollenverteilung.

 

Text: Franziska Schutzbach

 

Das Ideal moderner heterosexueller Eltern, sich die Betreuung der Kinder gleichberechtigt zu teilen, ist seit vielen Jahren im Gespräch. Skandinavische Länder wie Schweden haben die bezahlte Vaterschaftszeit bereits in den 1970er Jahren eingeführt. Dass Mütter und Väter sich die Elternzeit teilen, wird von verschiedenen Seiten als hoffnungsvolles Modell angesehen. Die Gesamtidee scheint logisch: Wenn wir eine ausgeglichenere Verteilung von bezahlter und unbezahlter Arbeit zwischen den Geschlechtern erreichen wollen, reicht es nicht aus, Frauen in den Arbeitsmarkt zu integrieren. Zusätzlich müssen Männer Familienarbeit übernehmen. Aber wie weit sind wir mit der Umsetzung dieses Ideals? Hier weiterlesen.

 

FemInfo_45 / Erstpublikation in der Annabelle, 12/2009

 

Jahresbericht

 

Das Jahr 2016 war geprägt durch den Wechsel in der Geschäftsleitung. Neben der personellen Neustrukturierung wurden auch einige Geschäftsprozesse und Arbeitsbereiche neu definiert sowie die internen Kommunikationskanäle optimiert. Den gesamten Jahresbericht 2016 herunterladen.