PORTRÄT

 

Seit der Gründung 1983 wird FemWiss von unzähligen Frauen* geprägt. Gleichzeitig prägen diese Frauen* die Wissenschafts- und Forschungslandschaft Schweiz und schreiben die Geschichte der Frauen*bewegung und Gleichstellungspolitik mit.

 

Vision

Wir setzen uns mit kompetenter Stimme für die Bildungs- und Chancengleichheit aller Menschen ein, damit in der Schweiz eine Bildungs- und Forschungslandschaft entsteht, deren Qualität und Innovationspotenzial dem internationalen Vergleich standhält und gleichzeitig von hoher gesellschaftlicher Relevanz ist. Mit gleichem Zugang zu Bildung und Forschung ist Gleichstellung aber noch lange nicht erreicht. Deshalb kämpfen wir für eine Gesellschaft, in welcher Geschlecht, sexuelle Orientierung, Lebens- und Beziehungsformen sowie Herkunft keine Rolle spielen. Für eine Gesellschaft, in welcher ökonomische und patriarchale Machtstrukturen offengelegt und neu verhandelt werden können. Konkret heisst das, wir kämpfen:

  • Für eine Gesellschaft, in der Chancengleichheit gelebt wird;
  • Für eine Gesellschaft ohne Sexismus, ohne Rassismus, ohne jegliche Form von Diskriminierung
  • Für eine Gesellschaft, ohne Geschlechternorm;
  • Für eine Gesellschaft, in der verschiedene Formen von Leben und Zusammenleben anerkannt und geschätzt werden;
  • Für eine Gesellschaft, in der Gewalt jeglicher Form keinen Platz hat.

Was wir tun

Wir sind in Arbeitsgruppen organisiert, die sich mit den Schwerpunkten sex & gender, Bildung & Wissenschaft und Berufsleben & Ökonomie beschäftigen. Dreimal jährlich erscheint unsere Vereins-Publikation FemInfo, die wir an unsere Mitglieder und Abonnent*innen versenden. Zu unseren aktuellen Themen organisieren wir ausserdem Veranstaltungen. Grundsätzlich nehmen wir am politischen und gesellschaftlichen Geschehen in der Schweiz aktiv teil, um feministische Anliegen zu positionieren. Unsere Herangehensweisen und Instrumente dazu sind:

  • Sensibilisierung der Öffentlichkeit für feministische Perspektiven;
  • Intervention im Interesse der Gleichstellung und der Förderung von Gender Studies in politischen und gesellschaftlichen Diskursen;
  • Sichtbarmachung und Diskussion von Inhalten der Gender Studies und feministischer Wissenschaft in der Öffentlichkeit;
  • Brückenschlag zwischen Wissenschaft, Gesellschaft, Politik.